Challenge

10 Filme – 1 Stadt

Auf welche Ideen man nicht kommt, während man so einen Film schaut. Denn tatsächlich kam der Gedanke für diese Challenge, die wie man gleich sehen wird, mit gar nicht so viel Aufwand verbunden ist, beim Anschauen des Films „Hugo Cabret“. Wie die gesuchte Stadt mit ihren Hauptsehenswürdigkeiten im Film dargestellt wird, hat einen ziemlichen Eindruck bei mir hinterlassen und ich begann in meinem Gedächtnis zu kramen, welche Filme ich denn noch so gesehen habe, in den die Stadt eine Rolle spielt. Da hatte ich schnell ein paar zusammen und fast ebenso schnell fiel mir auf, dass die Stadt in jedem Film unterschiedlich dargestellt wird oder sich beispielsweise einem bestimmten, manchmal sogar landestypischen Aspekt widmet.
Würde man die Handlung mancher Filme in andere Städte verlegen, würde dies nicht mehr so gut funktionieren. So scheint Frankreichs Hauptstadt prädestiniert für Liebesfilme, während man bei Berlin wohl eher an Historienstreifen a la „Der Untergang“ denkt und Rom am liebsten den Staub der Antike von den Gladiatorensandalen pusten würde. Dass diese Städte mehr durchaus mehr zu bieten haben, soll diese Challenge zeigen.
Da ich es mir langweilig für mich und auch für euch vorstelle, ab und an „Filme die in XX spielen und was ich daran so toll finde, dass sie dort spielen“ als Liste runterzurattern, finde ich ist es Zeit für ein wenig Interaktion. Was ich selbst denke, weiß ich ja schließlich schon^^

Erster Schritt

Errate, welche Stadt überhaupt gemeint ist.
 Dass man dafür kein Sherlock Holmes sein muss, kann man dem obigen Banner denke ich ansehen 😉

Zweiter Schritt

Mache dir Gedanken darüber, wo einem die betreffende Stadt filmisch schon einmal begeget ist.
 Der Film muss nicht volständig in dieser Stadt spielen. Es reicht auch schon aus, wenn die Stadt inhaltlich für den Film eine größere Bedeutung hat. Du musst die Filme nicht in einem bestimmten Zeitraum gesehen haben oder sie noch einmal anschauen, wenn es schon länger her ist. Wenn partout keine 10 Filme einfallen, ist Google bestimmt wie immer der stets treue Freund. Kleine Hinweise auf meine Auswahl finden sich auf dem Banner.

Dritter Schritt

Schreibe einen kurzen Beitrag, in dem du die 10 Filme aufzählst. Erkläre kurz, ob du den Film mochtest oder nicht und wie du die Stadt dargestellt siehst – (nicht)passend, (un)erwartet, etc. Verlinke den Beitrag anschließend als Kommentar unter diesen Beitrag.
 Das ursprüngliche Ziel war es einmal, heruaszufinden, welche die eurer Meinung nach besten Filme zu dieser Stadt sind. Da Kritik und grandioses Scheitern aber auch immer unheimlich spannend sind, können sich auch eure Top-Fails unter den 10 Filmen befinden.
 
Als zeitliche Begrenzung habe ich den 10. März angepeilt. Dann gibt’s meine Liste. Danach werde ich dann eine neue Stadt bekanntgeben. Natürlich hängt dies alles von der Resonanz ab, ich würde mich also freuen, wenn es einige Teilnehmer gäbe – die sich genauso gerne mit Filmen beschäftigen, wie ich. Ich bin gespannt.

Edit. Soweit so gut. Hier nun meine 10 Filme aus der gesuchten Stadt – Paris!

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3 thoughts on “10 Filme – 1 Stadt”

  1. Zehn Filme überfordern mich auch etwas, daher beschränke ich mich mal auf vier Filme. In diesen wird Paris auf unterschiedliche Art präsentiert, dadurch wird trotzdem ein breites Spektrum abgedeckt.

    Hass – La Haine

    Vincent, ein Jugendlicher aus einer Pariser Vorstadt, ist im Besitz einer Polizeiwaffe. Er will sie gegen einen Polizisten einsetzen, falls sein schwer verletzter Freund Abdel stirbt. Die Lebenssituation der dort lebenden Jugendlichen ist oft von Armut und Arbeitslosigkeit geprägt. Immer wieder kommt es zu Krawallen und Straßenschlachten mit der Polizei.

    Besonders erinnere ich mich an die Szene auf dem Dach, in der Said versucht das Licht vom Eiffelturm „auszuknipsen“ oder die Selbstgespräche von Vincent vor dem Spiegel. Der Schwarz-Weiß-Film zeigt Paris von einer trostlosen Seite, fern von dem Bild der romantischen Traumstadt.

    Paris, je t’aime

    Paris, je t’aime ist eine Zusammenstellung von 18 Kurzfilmen, die jeweils in einem anderen Arrondissement spielen. Durch die vielen Geschichten, die alle von unterschiedlichen Regisseuren inszeniert wurden, ergibt sich ein vielseitiges Bild von Paris. Es gibt eine Liebesgeschichte mit Natalie Portman, Elijah Wood begegnet einem Vampir (im Sin City-Stil) und Steve Buscemi lernt die Stadt der Liebe auf schmerzvolle Art kennen, als er in der Metro zwischen ein Liebespaar gerät.

    Regisseure sind unter anderem die Coen-Brüder, Alexander Payne, Tom Tykwer, Gerard Depardieu, Wes Craven und Gus Van Sant.

    Die fabelhafte Welt der Amélie

    Hier zeigt sich Paris von der magischen und kitschigen Seite. Passt perfekt zum Film, daher auch nicht negativ zu bewerten. Der Film handelt von der schüchternen Amélie, die sich in ihre Traumwelt zurückgezogen hat. Alles ändert sich jedoch als sie sich in einen Passfoto-Sammler verliebt.

    Besonders sind mir die Szenen vor Sacre Coeur in Erinnerung. Wenn man schon mal dort war, kommt einem jeder Blickwinkel sehr vertraut vor, inklusive dem tollen Blick über die Stadt.

    Midnight in Paris

    Woody Allens Verneigung vor der französischen Hauptstadt, für die er mit dem Oscar und Golden Globe ausgezeichnet wurde (Bestes Drehbuch). In dem Film kommt nahezu jede Sehenswürdigkeit vor, die man sich als Paris-Besucher aus dem Reiseführer rausgesucht hat.

    Es geht, wie bei Allen üblich, um die Liebe und zwischenmenschliche Beziehungen. Die Hauptfigur lebt tagsüber in der tristen Gegenwart und zieht sich nachts ins Paris der 20er Jahre zurück.

    Gefällt mir

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