Allgemein, Books

STATISTIK | Februar 2014

FEBRUAR 2014

Im Februar gab’s (reichlich!) Nachschub fürs heimische Bücherregal. Nicht nur ausleihen wie sonst (Carina, du solltest Leihgebühren verlangen! Wobei…lieber nicht xD) – es wurde tatsächlich auch gekauft! Die Meyersche Buchhandlung hatte zur Weißen Buchwoche geladen und da konnte ich nicht widerstehen. Ausbeute: 6 neue Bücher (siehe unten). Und weil das alles gut verstaut sein will, gab’s eine schicke Buchliebhaber-Tragetasche gleich dazugeschenkt. Außerdem habe ich mir noch zwei Harenberg Sehnsuchtskalender von Norwegen und den USA gegönnt, die einen schönen Platz neben meinem „Hobbit“-Kalender gefunden haben. Ja, ich mag Kalender. Allein im Büro hängen und stehen sieben Exemplare. Outlook und das Handy mitgerechnet wären es sogar neun. Im Alltag muss ich aber immer wieder feststellen, dass bedauerlicherweise keine Abhängigkeit zwischen der Anzahl der Kalender und der Wahrscheinlichkeit einen Termin zu vergessen besteht. Mein Bekanntenkreis wird dies bestätigen xD

Bei lovelybooks habe ich ein Exemplar von „Energiewende – Die Revolution hat bereits begonnen“ von Roger Hackstock erhalten und nehme an der Leserunde dazu teil. Energie ist auf jeden Fall ein spannendes Thema und interessiert mich nicht nur, weil ich beruflich damit zu tun habe. Schaut mal rein.
Penhaligon hat mir ein Rezensionsexemplar von Damian Dibbens „Jake Djones und die Hüter der Zeit“ zur Verfügung gestellt und Anja vom Bücherblog komplettiert meine Neuzugänge für Februar. Sie hat mir den ersten Teil der „Kanguru-Chroniken“ überlassen. Diese Art von Humor brauche ich im Moment.

Literarisches Highlight des Monats war die „Noah on tour“-Lesung von Sebastian Fitzek im Kölner Gloria. Einen kleinen Eindruck könnt ihr euch auf Fitzeks Website verschaffen. Eigentlich sollte es einen Beitrag geben, aber mir fehlte die Zeit (Stichwort: Zu viel gelesen für zu wenig Monat xD) – vielleicht finde ich sie ja im März. Ich hab schließlich Buchmessen-Urlaub. Was mich zur letzten Nachricht im Februar bringt: Meine Presseakkreditierung für die Leipziger Buchmesse ist eingetroffen. Ich freue mich auf spannende Eindrücke, die ich im März mit euch teilen kann.

GELESEN

  
 

Je kürzer der Monat, desto länger die Liste der gelesenen Bücher. Versteh das einer mal. Von „grauenhaft“ bis „Begeisterung“ war alles dabei.

• Sebastian Fitzek & Michael Tsokos – Abgeschnitten

Dass der König des deutschen Thrillers und der Bestsellerautor aus der Rechtsmedizin einmal zusammenarbeiten war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Und gut, dass sie sich so schnell gefunden haben. Herausgekommen ist ein gewohnt Nerven zerreißender Trip zu den menschlichen Abgründen, gewürzt mit einer guten Brise Forensik, die man eher bei einem Beckett-Roman vermutet. Bei dieser Mischung kann man auch verschmerzen, dass inhaltlich an der ein oder anderen Stelle die Pferde mit der Konstruktion der Story durchgehen.

• Beth Revis – Godspeed: Die Reise beginnt

Dystopie im Weltraum, die ein wenig an „Renegade: Tiefenrausch“ erinnert. Interessante Ideen, Charaktere mit Potenzial, gelungener Schreibstil. Einzig die umgangssprachliche Übersetzung des Originals fällt zumindest auf den ersten Seiten negativ und inhaltlich wirkt das Ende wirkt wenig überhastet. Hat mir aber trotzdem gut gefallen.

• Kai Meyer – Asche und Phönix

Enttäuschender Roman von einem meiner Lieblingsautoren. Schreibstil ok, der Rest zum Weglaufen. Alberne Grundhandlung und haarsträubende Wendungen mit „What-the-F***?!“-Effekt. Blut, Folter und Zombieähnliches, fast alle Charaktere fallen dem Bodycount zum Opfer und was bleibt ist ein Ende mit Schrecken, das den Schrecken aber Gott sei Dank beendete. Klare Ansage: Zeitverschwendung!

• Trudi Canavan – Priester

Solide High-Fantasy im Stile der „Gilde der Schwarzen Magier“, allerdings fehlt zu Beginn der Handlung der rote Faden und worum es eigentlich geht erschließt sich erst ab der Hälfte des Buchtextes. In Hinblick auf die Rahmengestaltung und die unfassenden Hintergrundinfos mit dem „Lied von Eis und Feuer“ vergleichbar, die Handlung selbst beschränkt sich eher auf Dialoge und Politik, Action und Kämpferei sind hingegen eher rar gesäht. Abwarten, ob es in Band Zwei „Magier“ so weitergeht oder ob das ganze ein wenig Fahrt aufnimmt.

• Sebastian Fitzek – Noah

Fitzek thematisch auf neuen Pfaden. Ein Thriller, der sich das Problem der Überbevölkerung der Erde zum Thema macht („Wie viel ist zu viel?“) und dies mit einer spannenden Hatz um die Welt verbindet. Laut Fitzek soll der Roman vordergründig unterhalten und ohne erhobenen Zeigefinger daherkommen – und dem kann man bedenkenlos zustimmen. Ob man dies nun wie Fitzek sieht oder – wie ich persönlich – ein wenig zu oberflächlich findet, steht auf einem anderen Blatt Papier. Den aufrüttelnden Effekt wie ein Schätzing-Roman hatte „Noah“ bei mir jedenfalls nicht.

• John Green – The Fault in Our Stars

Tja, das umjubelte Werk, dass nicht nur in Bloggerkreisen für wahre Begeisterungsstürme sorgt und lange Zeit in der Spiegel-Bestsellerliste weit oben rangierte. Gepackt hat es mich ehrlich gesagt nicht so wirklich. Die englische Sprache ist gut zu verstehen, auch wenn man die Bezeichnungen der Krankheiten fast allesamt nachschlagen muss, um der Handlung folgen zu können. Auch die Eigenschaften der Charaktere und die Einstellungen zum Leben, die sie vertreten, haben ihren Reiz. Mein Herz hat es allerdings nicht erreicht, vielleicht lag das an der großen Erwartungshaltung. Ich bin auf den Film gespannt und ob sich meine Meinung zur Geschichte, die erzählt wird, danach ändert.

• Julie Kagawa – Plötzlich Fee #1 – Sommernacht

Tolles Fantasy-Welten-Crossover um ein junges Mädchen, das sich als Feenhalbblut entpuppt und ihre Bruder aus den Fängen böser Fabelwesen befreien will. Das Ganze hält inhaltlich wenige Überraschungen bereit und kommt ein wenig fanfictioresk daher. Auch die deutsche Übersetzung bleibt leider meilenweit hinter dem englischen Originaltext zurück. Zwischenzeitlich habe ich mich gefragt, ob ich ein anderes Buch lese, da ich manche Passagen gar nicht so schmalztriefend, gestelzt und holprig in Erinnerung hat. Trotzdem liebe ich die Welt, die Kagawa mit ihren fantastischen Ideen fast greifbar zum Leben erweckt. Sieht man von der vorhersehbaren Handlung ab, findet man tolle Charaktere, die alle ihre Macken haben und einfach Spaß machen. Ein arroganter Kater, der sich selbst dann noch den Schwanz putzt, wenn um in herum alles den Bach runter geht. Metallwesen, die es im Niedlichkeitswettbewerb durchaus mit den Star-Wars-Ewoks oder den Minions aufnehmen können. Und alles, in dem ein Puck vorkommt (nein, ich meine NICHT den Eishockey-Puck!) hat bei mir sowieso schon gewonnen. Auf jeden Fall trotz mancher Kritikpunkte der gelungene Auftakt zu einer meiner Lieblingsreihen.

• Julie Kagawa – Plötzlich Fee #2 – Winternacht

Nicht umsonst klebt auf dem Cover ein Sticker, der „The next Twilight“ verkündet. Die Parallelen sind nicht von der Hand zu weisen. Nachdem bereits in „Sommernacht“ die Weichen für das Beziehungsdreieck der Protagonistin Meghan mit Elfenprinz Ash und Hofnarr Puck gestellt wurde, gibts nun auch a la Edward „Ich wende mich von dir ab, aber nur um dich zu beschützen“. Würg, so was braucht die Welt nicht mehr, das haben wir alles schon mal gelesen – und gehasst. Lässt man dieses infantile „Ja-Nein-Vielleicht“ außen vor, wartet „Winternacht“ mit neuen Charakteren auf (allen voran das Eiserne Pferd, das bereits im ersten Band auftauchte, und der Exilelfe Leanansidhe) und lässt noch tiefer in die Feenwelt eintauchen. Der Konflikt zwischen eisernen Feen, aber auch den feindlichen Höfen von Sommer- und Winterelfen spitzt sich dramatisch zu und sorgt für einen schönen Höhepunkt am Ende. Ich mag die Welt einfach, die Kagawa geschaffen hat.

• Julie Kagawa – Plötzlich Fee #3 – Herbstnacht

Nachdem der zweite Band ziemlich endgültig für einige Charaktere endete, droht nun neues (altes) Unheil. Wieder hat sich ein Herrscher der eisernen Feen erhoben und trachtet nach Meghans Kräften – das einzige, was ihn noch von der Unterwerfung des Feenreiches trennt. Ein letztes Mal verbünden sich Sommer, Winter und abtrünnige Eiserne Feen, um gegen den Feind ins Feld zu ziehen. Am Ende steht eine Entscheidung, die alles verändert. Gelungener Abschluss der Reihe, auch wenn es noch einen Folgeband gibt und auch die Reihe „Plötzlich Prinz“ um Meghans Bruder Ethan immer wieder mit Charakteren aus „Plötzlich Fee“ verknüpft ist. Ich bereue es nicht, die Bücher noch einmal gelesen zu haben.

Begonnen (2)
• Roger Hackstock – Energiewende – Die Revolution hat bereits begonnen
• Damian Dibben – Jake Djones und die Hüter der Zeit

Immer mal wieder gelesen (2)
• Wladimir Kaminer – Mein deutsches Dschungelbuch
• Marc-Uwe Kling – Die Känguru-Chroniken

Abgebrochen (2)
• Jane Austen – Stolz und Vorurteil
• Julie Powell – Julie und Julia

Das erste ergibt sich einfach nicht mehr, da ich inzwischen so viele Bücher hier liegen habe, die ich noch nicht gelesen habe bzw. zur „Reihen“-Auffrischung noch einmal lesen muss. Und „Julie und Julia“ löst den Drang aus, zum Kühlschrank zu schleichen – statt mich zu entspannen. Das ist besonders dann doof, wenn man vorm Schlafengehen, noch mal „kurz ein paar Seiten“ lesen will.

Gelesene Seiten: 4544
Seiten pro Tag: 162

Neuzugänge: 10
• Kai Meyer – Asche und Phönix
• Kai Meyer – Die Sturmkönige: Wunschkrieg
• Damian Dibben – Jake Djones: In der Arena des Todes
• Trudi Canavan – Sonea: Die Hüterin
• Beth Revis – Godspeed: Die Reise beginnt
• Sebastian Fitzek & Michael Tsokos – Abgeschnitten

• Roger Hackstock – Energiewende – Die Revolution hat bereits begonnen
• Marc-Uwe Kling – Die Känguru-Chroniken
• Damian Dibben – Jake Djones und die Hüter der Zeit
• Patrick Rothfuss – Der Name des Windes (ebook)

Verkauft: –

Geliehen: 9

• Sebastian Fitzek – Noah
• John Green – The Fault in Our Stars
• Antoine de Saint-Exupéry – Der kleine Prinz
• Kerstin Gier – Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner
• David Safier – Plötzlich Shakespeare
• Marie Lu – Legend #1 – Fallender Himmel
• Simon Beckett – Verwesung
• Lauren Oliver – Delirium
• Lauren Oliver – Pandemonium

SuB*: 34  | + 14

*Stapel ungelesener Bücher

• Damian Dibben – Jake Djones und die Hüter der Zeit
• Damian Dibben – Jake Djones: In der Arena des Todes
• Kai Meyer – Die Sturmkönige: Wunschkrieg
• Trudi Canavan – Sonea: Die Hüterin
• Roger Hackstock – Energiewende – Die Revolution hat bereits begonnen
• Marc-Uwe Kling – Die Känguru-Chroniken
• Patrick Rothfuss – Der Name des Windes (ebook)
• Antoine de Saint-Exupéry – Der kleine Prinz
• Kerstin Gier – Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner
• David Safier – Plötzlich Shakespeare
• Marie Lu – Legend #1 – Fallender Himmel
• Simon Beckett – Verwesung
• Lauren Oliver – Delirium
• Lauren Oliver – Pandemonium

 


CHALLENGES

Buchverfilmungschallenge 2013/14
Film ab(c)-Challenge
Kampf der Verlage

Ich glaub ich will nicht drüber reden . . . xD

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