Allgemein

Das Lovelybooks-„Weihnachts-Wichteln“

„Ho ho ho!“ hieß zu Weihnachten bei LovelyBooks – zum traditionellen Weihnachtswichteln! Und weil ich vom Halloween-Wichteln noch so in Fahrt war, habe ich direkt auch wieder mitgemacht. Schließlich kann man sich zur Weihnachtszeit unter dem Dekoaspekt noch viel mehr austoben als zur Nacht des Gruselns. Also hieß es Schere zur Hand, Stifte gespitzt und frisch ans Werk! Ich verspürte einen spontanen, aber ganz tiefen Bastelwunsch und schnippelte und klebte wie ein Weltmeister für mein Wichtelkind. Am Ende stand ein Adventskalender mit 24 Häuschen, den ich bei raumdinge.blogspot.de gefunden habe (ein Blick lohnt sich, dort gibt’s wirklich tolle Ideen, nicht nur für die Weihnachtszeit). Die Häuschen wurden dann mit Kleinigkeiten bestückt – ein schöner Spruch, eine kleine Figur, ein bisschen Nervennahrung gegen den Weihnachtsstress. Damit meinem Wichtelchen das Warten aufs Auspacken nicht so lang wird. Die restlichen Wünsche waren schnell besorgt und es ist ein schönes Päckchen mit zwei Büchern (Hugh Howeys „Silo“ und „Phobia“ von Wulf Dorn, das sehr zu empfehlen ist), einem Hörbuch (Patrick Lee mit „MindReader“), der LovelyBooks „…and enjoy a book or two“-Tasche, einigen Postkarten aus den Lieblingsländern meines Wichtelchens (Norwegen und Australien), einer Keksdose, Früchtetee für lauschige Abende, ein bisschen Schoki und dem Adventskalender geworden. Leider kann ich an dieser Stelle nicht mit Fotos dienen, denn ich habe keine gemacht und mein Wichtelchen hüllt sich in besinnliches Schweigen. Die unerfreuliche Seite des Wichtelns, an denen mancher meiner Mitwichtler sehr zu knabbern hat. Und so mischen sich in die eigentlich so friedliche Zeit einige Missklänge. Und Recht haben die meisten. Eigentlich sollte man erwarten können, dass das Wort „Danke“ jedem ein Begriff ist und dass jeder auch dazu in der Lage ist, dieses Wörtchen zu benutzen. Aber was soll man sich da grämen? Deuten wir es einfach so, wie es beim Essen auch oft heißt: „Wenn keiner was sagt, wird’s wohl geschmeckt haben.“ 😉

Aber lassen wir das nun und widmen wir uns dem Wichtelpäckchen, das ich selbst bekommen habe. Und „Jippie“ ich durfte es auch schon früher auspacken (siehe Bild).

Dass ließ ich mir ja nicht zweimal sagen. Und da stand ja schließlich nicht: „Am 1. Dezember“ oder „Zur Adventszeit“, sondern „SOFORT!“ Stellt euch das bildlich bitte auch genauso vor *lach* Von Frosty dem Schneeman und meinem Weihachtselch, der das ganze Jahr über in meinem Zimmer steht, weil er einfach sooooo niedlich ist, kritisch beobachtet packte ich also den großen Karton auf. Und zum Vorschein kam…ein kleiner Karton (wer hätte das gedacht? xD) Daran befestigt war ein nostalgischer Adventskalender, der einen schönen Platz an meinem Schreibtisch bekam und mir bei der Arbeit das Warten auf Weihnachten versüßt hat. Und dann war Heiligabend da. Sooooo sah der Inhalt des Päckchens vorher aus…

Ein Dutzend kleine Geschenke und einen geheimnisvolle rote Rolle, in der ich das Rätsel meiner Wichtelmama entdeckte. Nachdem ich beim Halloween-Wichteln ja vollkommen auf dem Holzweg war, ging mir das Erraten meiner Wichtelmama dieses Mal leichter von der Hand. Das Rätsel drehte sich thematisch schön um die Weihnachtszeit und beinhaltete den ein oder anderen Fallstrick. Und damit ihr euer Allgemeinwissen auch ein bisschen aufpolieren könnt, füg ich es einfach mal bei 😉

  • Wie lange dauert in Deutschland die Weihnachtszeit?
    Ei ei ei, da gehts schon los. Das fromme Katholikenherz ist beschämt, dass ich das nicht auf Anhieb wusste xD Ich glaube aber, dass es vom 24. Dezember (abends) bis zum 6. Januar ist (S)
  • Wo wurde Jesus geboren? – Bethlehem (E)
  • Wer hat den Adventskranz erfunden?
    Johann Hinrich Wichern (A) – Das war ein Evangele, kein Wunder, dass ich das nicht wusste xD
  • Wie fanden die drei Weisen das Kind in der Krippe? – Nein nicht mit GPS, sondern altmodisch indem sie einem Stern folgten (A)
  • Was symbolisiert der Christstollen?
    Ein Kind in Windeln (M)

Zur Auswahl standen somit die Buchstaben S-E-A-A-M.Und das klang verdächtig nach SAMEA! Und so sah das Ganze dann aus, nachdem ich geschüttelt und gehorcht und ertastet und schließlich endlich ausgepackt hatte.

Als Buchgeschenk erwartete mich mein Wunschbuch „Zwölf Wasser: Zu den Anfängen“ und das „Messerwetzen im Team Shakespeare“ – ein kulinarischer Krimi um Shakespeare und seinen Konkurrenten Morlowe. Das klingt spannend, mal sehen mit welchen Rezepten daraus ich selbst einen Mordanschlag plane *lach* (Und wenn jetzt irgendwer behauptet „Alles, was sie koche, ist als Mordanschlag zu werten“, setzt’s was!) Als Buch-Film-Pärchen erfreute mich „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ – im kleinen Taschenbuch-Format aus der Fischer-Kollektion. Perfekt für unterwegs 😉 Die Bluray „Die Legende vom Weihnachtsstern“ hat meinen Freunden und mir direkt am 1. Weihnachtstag schon Freude bereitet. Auf die Ohren gab’s auch was – eine Auswahl an rockigen Weihnachtsliedern und das Hörbuch zu Gaimans „Der Ozean am Ende der Straße“. Das hatte ich zwar schon als Download und mir eigentlich als Buch gewünscht, aber ich mag das Cover so gerne, dass ich die CD-Hülle nun dekorativ im Regal stehen habe. Da Weihnachtszeit auch Schlemmerzeit ist, dürfen die obilgatorischen Süßigkeiten nicht fehlen. Der schon im Rätsel erwähnte Christstollen und zwei Variationen an Hallorenkugeln. Samea, das hast du gut gemacht, denn ich ich mag weder noch! xD Ist aber total super, weil a) meine Eltern so auch etwas vom Wichtelpäckchen hatten und b) ich mir so nicht noch mehr Pfunde angefuttert habe, als mir die Weihnachtsvöllerei eh schon auf die Hüften gezaubert hat (eben erst hat sich mein Weihnachtsteller „mirakulöserweise“ wieder aufgefüllt – Mama sei Dank. Aber dann heißt’s immer „Kind, du bist zu dick“. Eltern können schon grausam sein). Und zum Schluss wurde es dann noch mal tierisch. Ein euliges Notizbuch mit passendem Notizzettel-Block – der hat auf meinem Schreibtisch schon ein lauschiges Plätzchen gefunden – und einen „Erdmännchen-Lampenschirm“ (Samea, weißt du wie man das wirklich nennt?^^), der bereits einige Tage auf der Fensterbank leuchtet.

An meine Wichtelmama also auch auf diesem Wege noch einmal ein herzliches Dankeschön. Ich habe mich gefreut. Geschmack getroffen, Wünsche erfüllt, Weihnachtswichteln gerettet! Auf ein neues im nächsten Jahr!^^

Advertisements

1 thought on “Das Lovelybooks-„Weihnachts-Wichteln“”

  1. Ich habe dieses Mal beim Wichteln nicht mitgemacht, da ich durch meinen Blog und den Adventskalender gedacht habe, dass ich nicht so viel Zeit habe. Du scheinst dir ja wahnsinnig viel Mühe gegeben zu haben. Schade, dass dein Wichtelkind sich bisher nicht gemeldet hat…Aber manche Menschen schaffen es einfach nicht, während der Feiertage eine email zu schreiben…:-))))))))))) – vielleicht kommt sie ja auch noch – wer weiß, was sie für Gründe anführen kann?!
    Ich denke, das nächste Mal werde ich auch wieder mitmachen! Dafür kam heute mein Yves Rocher Wichtelpäckchen an! Ziemlich nett – meine Tochter hat schon den ersten Labello „geklaut“!
    LG

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s