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[Jahresrückblick] Bücher 2015 – Teil 3

Hallöchen zusammen,

kommen wir nun zum letzten Teil meines Jahresrückblicks, in dem es um die Fragen „Serien- oder Einzelroman“ und „Lesen auf Deutsch oder in einer Fremdsprache?“ gehen wird. Zuletzt widme ich mich dann – auch in Hinblick auf die Aktion „Das Jahr des Taschenbuchs“ – den unterschiedlichen Formaten meiner Neuzugänge und meiner gelesenen Bücher.

WIE STEHT’S MIT DEM VERHÄLTNIS VON SERIEN- ZU EINZELROMANEN?

Es ist ja ein ungeschriebenes Gesetz, dass Serien eine gute Möglichkeit sind, die Leserschaft über einen längeren Zeitraum an sich zu binden, sei es nun als Autor oder als Verlag. Man muss nicht neu um Bekanntheit werben, man kann die voraussichtlichen Absatzzahlen relativ gut voraussagen. Der Leser selbst muss sich nicht in ein neues Setting eindenken, sondern findet bereits bekannte Rahmenbedingungen vor, in denen er sich – im besten Falle – pudelwohl fühlt und in die er gerne zurückkehrt. Und selbst, wenn es Grund zur Kritik gibt oder etwas, einmal nicht so gefällt – man will ja schließlich wissen „wies weitergeht“. Lesen wir also lieber Serien- als Einzelromane? Ich für meinen Teil kann zumindest sagen: 58 Einzelromanen stehen in meiner Jahresstatistik 81 Serienromane gegenüber. Sagen wir also grob, dass ich für jeden Einzelband 2 Serienbände gelesen habe. Einen Überblick über meine 2015 beendeten Reihen gibt die Challenge-Seite zur „Serienkiller“-Challenge.

MUTTERSPRACHE GEGEN FREMDSPRACHE

Bekanntermaßen lese ich Bücher gerne auch mal in englischer Sprache. Gründe dafür sind, dass mir das Aussehen der Bücher und die Cover oft besser gefallen oder die fremdsprachige Taschenbuchausgabe erheblich günstiger ist als das deutsche Pendant, das es meist erst einmal nur als Hardcover gibt. Gute Beispiele hierfür ist die „Iron Fey“-Reihe, deren Cover als „Plötzlich Fee“ im Deutschen allerdings auch einiges hermachen. Auch das „Frischhalten“ des Englischen, wenn man es schon nicht im alltag spricht, ist ein schöner Nebeneffekt. In Einzelfällen kommt es auch vor, dass ich den englischen Text besser finde als die Übersetzung bzw. aus Gründen der Authenzität lieber den Originaltext lese, wie beispielsweise Ian Doeschers „Star Wars“-Hommage, bei der durch eine Übersetzung sehr viele Wortspielereien und Anspielungen auf die Shakespeare-Texte verloren gehen.

Manches, was auf dem fremdsprachigen Markt schon erschienen ist, kann man übersetzt noch gar nicht bekommen. Daher werden heiß ersehnte Buchfinals auch gerne schon einmal fremdsprachig gelesen, einfach weil sie dort schon erschienen sind. Jüngstes Beispiel ist hier das Finale der „Rabenschatten“-Trilogie mit „Queen of Fire“ – wobei man da ganz ungeniert zugeben muss, knapp 12 Euro für das englische TB und 25 Euro für die deutsche HC-Ausgabe, da fällt die Entscheidung nicht schwer.

Und in ganz speziellen Fällen findet man sogar Bücher, deren Erscheinen auf Deutsch noch gar nicht geplant sind. Schöne Beispiele hierfür: Chris Colfers Märchenreihe „The Land of Stories“, Armstrong & Mass Ausflug in die germanische Götterwelt mit „The Blackwell Pages“ oder Ian Johnstones „The Mirror Chronicles“. Ich möchte alle drei Reihen nicht missen und doch stark hoffen, dass sie irgendwann auch einen deutschen Verlag finden.

Ihr seht also, es gibt viele Gründe, es auch einmal fremdsprachig zu probieren. Ich mache es immer wieder gerne und war 2015 insgesamt 31 Mal Wiederholungstäter. Das macht ca. 20 % meines gesamten Bücherkonsums für das vergangene Jahr aus.

HARDCOVER, BROSCHUR UND TASCHENBUCH

Etwas, das auch bei den englischen Büchern schon anklang, ist die Entscheidung zwischen Hardcovern, Borschur-Büchern und Taschenbüchern. Es ist sicherlich eine Gretchenfrage und jeder hat seine eigene Einstellung dazu. Mir persönlich sind Taschenbücher sehr sympathisch, da sie einfach weniger Platz im Regal einnehmen und dafür sorgen, dass ich mehr Bücher im Regal unterbringen kann. Ein weiterer großer Vorteil von Taschenbüchern ist für mich persönlich auch einfach der Lese-Komfort. Sie liegen leichter in der Hand – und tun nicht so weh, wenn sie einem auf die Nase fallen. I won’t tell you about any further details xD

Der Unterschied zwischen Taschenbuch und Broschur ist für mich nicht so groß und für mich sind Broschur-Bücher auch nichts anderes als Taschenbücher mit „was zum Ausklappen dran“ – auch wenn die Preise der Broschur teilweise eher in Richtung Hardcover-Niveau geht, sehe ich keine großartig „bessere“ Wertigkeit als bei Taschenbüchern. Die Entscheidung für ein Hardcover fällt bei mir eigentlich nur, wenn es das Buch noch nicht als Taschenbuch gibt und irgendetwas gegen den Erwerb als fremdsprachige Ausgabe spricht oder die Hardcoverausgabe das einzig verfügbare ist. In seltenen Fällen wie beispielsweise bei „Das große Hobbit-Buch“ ist eine HC-Ausgabe auch einfach so schön aufgemacht, dass man sie einer anderen Ausgabe vorzieht.

Vor dem Auswerten meiner Jahresstatistik hätte ich mich eindeutig „pro Taschenbuch“ eingeschätzt, schauen wir also einmal, was die Zahlen so sagen. Und ihr werdet es nicht glauben: Unentschieden! *lach* Je 41 Taschenbücher und Hardcover habe ich 2015 erworben, dem stehen 10 Broschuren gegenüber – wobei ich nicht ausschließen will, dass ich zwischen Broschur und TB nicht das ein oder andere aus der Erinnerung heraus vertauscht habe. Ich hätte jedoch erwartet, dass das Ergebnis eindeutiger in Richtung TB und Broschur ausfällt. Das werde ich für 2016 einmal im Auge behalten.

Damit sind wir am Ende meiner doch recht ausführlich ausgefallenen Jahresauswertung ausgefallen. Wie lautet nun mein Fazit? Ich bin zufrieden mit diesem Lesejahr. Ich hatte nur wenig „verschwendete“ Lesezeit zu beklagen und habe viele spannende, fantasievolle, orginelle und auch bewegende Bücher gelesen. Es waren nicht nur Neuerscheinungen dabei, sondern auch wiederentdeckte alte Schätze und Klassiker. Ich habe viele Reihen begonnen und auch innerhalb des Jahres beendet. Auch vor „längerem Angefangenes“ konnte erfolgreich abgeschlossen werden, aber es wurde auch einiges neu begonnen und noch nicht zum Abschluss gebracht. Ich habe sowohl deutsch als auch fremdsprachig gelesen. Auch beim Format war ich nicht festgelegt: Egal, ob eBook oder Hörbuch oder in gedruckter Form Taschenbücher, Broschuren oder Hardcover – ich war für alles offen, auch was die Genres anbelangt, wobei schon eine eindeutige Vorliebe für jugendliche Fantasy-Literatur zu vermelden ist. Und mit der Gesamtanzahl der gelesenen Bücher kann man ohnehin mehr als zufrieden sein. Es war ein gutes Jahr, hoffen wir, dass 2016 ähnlich Gutes für uns alle bereit hält.

Rundum buchwonnige Grüße von eurer

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