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[Jahr des Taschenbuchs] Die Zwei von der Buchmesse…

Ein frühlingshaftes Hallo an euch,

der März neigt sich dem Ende entgegen, im Gegensatz zum Frühling, der steht endlich in den Startlöchern bereit und auch wenn die Temperaturen mancherorts noch nicht ganz mitspielen, so ist es bei Sonnenschein und einigen Schönwetterwolken doch gut auszuhalten. Zu kalt für ein gepflegtes Eis ist es jedoch nie und so habe ich bei der Recherche für die heutige Abendgestaltung (Festunsgleuchten 2016) mit Begeisterung festgestellt, dass das eGeLoSIa endlich wieder geöffnet ist. Dazu müsst ihr wissen – die Schließung während der Wintermonate stellt immer einen Härtetest für jeden Koblenzer Eisliebhaber dar. Wenn ihr einmal in der Stadt an Rhein und Mosel unterwegs seid, gehört ein Besuch dort zum Pflichtprogramm dazu. Meterlange Schlangen – nicht nur im Sommer – sprechen eine eindeutige Sprache. Schaut einfach mal vorbei!

Kommen wir zu meinem monatlichen Beitrag zur Aktion „Das Jahr des Taschenbuchs“ – und es gibt leider zu verkünden.:Ein reines Taschenbuch hats in diesem Monat nicht ins Bücherregal geschafft. Es war Buchmesse und man tobt sich exzessiv bei den Neuerscheinungen aus und nun ja, das alte Leid, es sind nun einmal meistens Hardcover. Es gibt jedoch zwei Kandidaten, die zwar nicht als Taschenbuch, aber zumindest als Broschur daherkommen – und durchaus auch einmal einen näheren Blick verdient haben.

Die zwei von der Buchmesse
„Die Zwei von der Buchmesse“

Zum einen handelt es sich um „Das Lied der Dunkelheit“, den Auftakt von Peter V. Bretts „Demon“-Zyklus. Klassischer Fall von „Der Autor ist auf der Messe, dann kauft man sich den ersten Roman halt einmal zum Signieren“. Die bisherigen Bände schlummern schon eine Zeit lang auf dem Reader, aber es kommt ja immer wieder etwas dazwischen. Philip von „Book Walk“ und auch meine liebe Jospehine von der Werkzeugs-Kasse haben sich aber wiederholt sehr für die Romane eingesetzt, sodass ich das Ganze jetzt mal in Angriff nehmen werde. Außerdem kam der Autor selbst mit sehr überzeugenden Argumenten daher („Meine Mutter hat gesagt, es ist ein gutes Buch!“).

Zum anderen habe ich mir „Feuerstimmen“ zugelegt, den neuste Streich von „Trolle“-Autor Christoph Hardebusch. Hier hat aber weniger der Inhalt, sondern eher das „Drumrum“ mein Interesse geweckt. Die Geschichte entstand in enger Zusammenarbeit mit der Metal-A-Capella-Formation Van Canto, die mit „Voices of Fire“ das passende Konzeptalbum zum Roman liefern. Gemeinsam mit dem Autor rührten sie beim Messeauftritt auf der Fantasy-Leseinsel kräftig die Werbetrommel und waren auch bei der Signierstunde immer für einen flotten Spruch zu haben. Sehr sympathisch! Ich werde Mitte April wohl in Frankfurt mit von der Partie sein und mir mal anhören, wie die „Feuerstimmen“ musikalisch so klingen. Auch das Hörbuch ist eine Empfehlung wert. Eingesprochen von Ferenc Husta, den viele noch als den „Bass“ von den „Wise Guys“ kennen dürften, wird das Ganze durch Lieder und Chorpassagen und Hörspielsequenzen einiger Bandmitglieder ergänzt. Ich persönlich finde solche Kollaberorationen toll, zumal es sich hier nicht um die reine nachträgliche „Vertonung“ eines Romans handelt, wie man sie beispielsweise von der finnischen Band „Battlelore“ und dem Tolkien-Universum kennt. Die Konzeption fand von Beginn an gemeinsam statt, wie Hardebusch und Frontmann Dennis Schunke betonten. Auszüge der Lesung könnt ihr euch bei literaturschock.de anhören und -sehen. Dort findet heute die Blogtour zu „Feuerstimmen“ ihren Abschluss, also schnell vorbeischauen und noch beim Gewinnspiel mitmachen!

Das war es erst einmal für heute. Ich arbeite im Hintergrund weiter fleißig an meinen Messeberichten, aber durch eine finstere After-Bookfair-Erkältung, die mich fest in ihren Klauen hatte, wurde das bisher noch nichts. Bleibt aber weiter gespannt, es gibt nicht nur tolle Anekdoten und Buchentdeckungen, sondern auch ein bisschen Cosplay und Comiczeichnen.

Beste Grüße von eurer

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